Angefangen hat alles eigentlich ganz harmlos.
Ein kleines «Knipsen wir schnell ein Bild» hier, ein Ferienfoto dort — und plötzlich standen wir irgendwann morgens um halb fünf auf einem Berg, weil das Licht „perfekt“ sein könnte.
Mit der Zeit wurden aus einfachen Schnappschüssen richtige kleine Fotoabenteuer. Erst kam eine bessere Kamera dazu. Dann ein weiteres Objektiv. Danach ein Stativ. Später noch Drohne, Filter, Ersatzakkus, Mikrofone, GoPro, Kamerarucksack und ungefähr sieben Dinge, die man angeblich „unbedingt braucht“. Inzwischen wiegt unsere Fotoausrüstung beim Wandern manchmal mehr als der verdiente Gipfelwein. Was ehrlich gesagt schon fast ein bisschen tragisch ist.
Trotzdem lieben wir genau diese Momente draussen. Frühmorgens irgendwo zwischen Nebel, Kuhglocken und müden Beinen zu stehen, während langsam die Sonne über die Berge kommt. Oder spontan anzuhalten, weil irgendwo am Strassenrand plötzlich das perfekte Motiv auftaucht. Manchmal entstehen die schönsten Bilder genau dann, wenn eigentlich gar nichts geplant war.
Natürlich läuft dabei nicht immer alles professionell ab.
Es gibt verwackelte Aufnahmen, falsch eingestellte Kameras, leere Akkus im dümmsten Moment und Videos, bei denen der Wind klingt wie ein startendes Flugzeug. Und ja — manchmal merkt man erst zuhause, dass man statt Video einfach zehn Minuten lang fotografiert hat.
Aber genau das gehört irgendwie dazu.
Unsere Fotos und Videos sind deshalb keine Hochglanzproduktionen. Sie zeigen echte Erlebnisse: Wanderungen, Bergtouren, Reisen, Oldtimer-Ausflüge, Gartenmomente, gutes Essen, lustige Situationen und kleine Abenteuer unterwegs. Erinnerungen eben — mal spektakulär, mal komplett unspektakulär, aber immer mit viel Freude festgehalten.
Und ganz ehrlich:
Am schönsten sind oft nicht die perfekten Bilder, sondern die Geschichten dahinter. Der Aufstieg mit viel zu schwerem Rucksack. Das Warten auf den Sonnenuntergang mit kalten Fingern. Oder die Erkenntnis, dass man für dieses eine Foto ungefähr dreimal fast im Bach gelandet wäre.
Genau daraus entstehen unsere „Bilder im Kopf“.
Nicht perfekt. Aber echt.